Allgemeine Gedanken zur materiellen Lebensgrundlage der Menschen

((Nur durch gerechte Strukturen im Bereich der materiellen Lebensgrundlagen (Arbeit, Lohn, Geld, Bodenschätze, Wirtschaft) in Frieden und Freiheit werden neue Wege und Kräfte frei zum geistigen und kulturellen Fortschritt des Einzelnen wie seiner Gemeinschaft.))

Einige Begriffe zum notwendigen Verständnis:

Mensch-Familie-Sippe-Stamm-Volk(Völker)-Staat (Staaten)-Erde

(Jede gesunde „Einheit" muß die ihr spezifischen Aufgaben

selber bewältigen können und müssen,

sonst kann sie nicht frei und selbständig und entwicklungsfähig sein.)

Erde - Arbeit - Waren - Geld &endash; Wirtschaft

(Materielle Lebensgrundlage)

Im Laufe seines Lebens ist jeder Mensch Erzeuger und Verbraucher

Nachfrage und Angebot (Geld und Waren)

Volkswirtschaft &endash; Betriebswirtschaft

Geldversorgung der Wirtschaft

Kreislauf der Waren &endash; Kreislauf des Geldes

 

Kreislauf der Waren:
Waren werden von Menschen mittels ihrer Arbeitskraft und den allen Menschen zur Verfügung stehenden Naturschätzen erzeugt. Unabhängig davon, ob und von wem diese Waren angeboten (erzeugt) oder nachgefragt („verbraucht") werden, „verschwinden" diese Waren (wie ja auch der Mensch selber als biologischer Organismus) wieder auf dem Wege ihres natürlichen Verfalls (Sterbens) im Stoffkreislauf der Natur.

Alle Waren (wie auch die Menschen selber) müssen immer wieder erneut durch Arbeit und Mühe in den Kreislauf zurückgebracht werden.

 

Zweck des Geldes ist es, zum friedlichen Leben und Zusammenleben der Menschen durch Mitgestaltung menschengerechter Produktions- und Warentauschverhältnisse beizutragen.

 

Wo kommt das Geld her? Wer „macht" das Geld? Wer allein sollte Geld machen dürfen?

Heute wird das Geld, das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel, von den Zentralbanken, unabhängig von den legalen Volksvertretungen, aus nichts (außer Papier und Farbe) gemacht und den Regierungen, Volkswirtschaften, Privaten, verzinslich geliehen.

Dies ist nicht ausschließlich im Sinne des Volkswohles.

 

Sollte das Geld nicht von einer nur dem Volkswohle verpflichteten Einrichtung (z. B. Währungsamt) gemacht und verwaltet werden?

 

Kreislauf des Geldes heute:

Volkswirtschaftlich:Zentralbankgeld

Das von der dem Volkswohl nicht allein verpflichteten Zentralbank „gemachte" Geld kommt nur durch Verchuldung (Staat, Privatwirtschaft) als verzinsliches Leihgeld in die Wirtschaft.

Das bedeutet, dass durch die laufenden Geldrückflüsse an die Zentralbank in Form von Zinsen die volkswirtschaftlich notwendige Geldmenge stetig vermindert wird.

 

Um die durch eine zu geringe Geldmenge bestehenden Gefahren (Preissenkungen, strukturelle Arbeitslosigkeit usw.) zu verhindern, wird das als Zinsen abgeflossene Geld durch weitere neue Verschuldung (Staat oder Wirtschaft) wieder ersetzt. Dadurch steigt natürlich die laufend zu verzinsende Zentralbankschuldgeldmenge, usw. usf.

Daher die „ewig" steigende Staats- und Privatwirtschaftsverschuldung.

Durch Sparen kann da nichts verbessert werden. Im Gegenteil: Sparen bei diesem Zinszentralbankgeld bedeutet hier Verschlimmerung der Lage.

 

Betriebswirtschaftlich:

Das mit Zins belastete Zentralbankgeld beaufschlagt alle Transaktionen (Produktion, Verbrauch, Darlehen usw.) über den durch den Angebots-Nachfragemechanismus bedingten Zinszuschlag hinaus.

 

Dieser ist wiederum die Folge dessen, dass das „normale" Geld (hat gegenüber dem Menschen und den Waren ewiges Leben, da es keinem Verschleiß wie diese unterliegt) nur durch eine angemessene Leihgebühr als Produktions- und Tausch- und Leihmittel zur Verfügung steht. Wird diese Leihgebühr nicht entrichtet, zieht sich das Geld bis auf den zur unbedingten Lebenshaltung erforderlichen Betrag zurück und liegt brach.

Die dadurch bedingte Geldknappheit hebt den Zins wieder an und bewirkt dadurch eine stetige Vermögensumverteilung von der Arbeit zu den verzinslichen Großvermögen. D. h. die Armen werden automatisch ärmer und die Reichen automatisch reicher. Die Folge sind soziale Ungerechtigkeiten und Spannungen.

 

Zusammenfassung:

Die Verzinsung des Zentralbankgeldes zusammen mit der zusätzlichen Verzinsung durch den verschärften Wettbewerb bewirkt die laufende Abschöpfung eines Teiles des Volksvermögens durch die Zentralbank (ohne Gegenleistung) und eine zunehmende Umverteilung des übrigen Volksvermögens von der Arbeit zu den verzinslichen großen Privatvermögen.

 

Kreislauf des Geldes künftig:

Volkswirtschaftlich: Zentralbankgeld

Ein verfassungsrechtlich gesichertes und der Volksvertretung (Regierung) unterstelltes Währungsamt ermittelt die preisstabil notwendige Geldmenge und zahlt diese über öffentliche Zahlstellen an alle Einwohner unverzinslich zu gleichen Teilen als „Kopfgeld" aus.

Damit ist der heute so volksschädlichen strukturellen verzinslichen Staats- und Privatwirtschaftsverschuldung die Ursache entzogen.

 

Betriebswirtschaftlich:

Durch eine preisindexbemessene Geldumlaufsicherung ist das Geld auch bei sehr niedrigem Zins nachfragewirksam stetig im Umlauf. (Beispiel: Ein 100-Markschein ist nach einem Monat nur noch ein 99-Markschein. Durch Aufkleben einer 1-Mark-Marke ist er wieder ein 100-Markschein).Da liegen dann nicht mehr wie heute Millionen nutzlos und brach herum.

Niedrige geringe Verzinsung als Folge echter marktwirtschaftlicher Verhältnisse hat dann keine wie oben beschriebenen schädlichen Folgen mehr.

 

Zusammenfassung:

Da keine Zentralbankgeldverzinsung und fast keine sonstige Geldverzinsung mehr die Arbeit belasten, bleiben auch im Gegensatz zu früher die Ersparnisse des „kleinen Mannes" sowie auch die Preise stabil. Vollbeschäftigung ist dann ein Normalzustand.

 

(Klaus Müller, Dr.-Adenauer-Ring 5, 86405Meitingen, Tel: 08271-5647)

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