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Die Herausforderung aus: www.geldreform.net/geldreform.doc
Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen deutlich, dass sich die Globalisierung sehr einseitig und bei weitem nicht zum Nutzen aller Menschen vollzieht. Durch die Ausbreitung des kapitalistischen Wirtschaftssystems werden weltweit immer mehr Menschen der Ausbeutung unterworfen und in Abhängigkeiten getrieben. Selbst ganze Staaten werden Opfer von Verschuldung und auferlegten Strukturanpassungsmaßnahmen und verlieren ihre Handlungsfähigkeit. Aber auch innerhalb der Staaten geht die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr auseinander. Die stetige Umverteilung des Reichtums führt zu sozialen Spannungen, zu Flüchtlingsströmen, Kriegen und Terrorakten. Ebenso bleibt die Umwelt auf der Strecke.
Gigantische Zinsströme sorgen dafür, dass allein in Deutschland Geldbesitzer täglich um rund 650 Millionen Euro reicher werden, aber nur 10% sind wirkliche Gewinner. Kassieren also mehr Zinsen als sie zahlen. Weltweit besitzen heute 358 Milliardäre mehr als die Hälfte des gesamten Welt-Vermögens, während die Hälfte der Menschheit mit zwei Dollar am Tag auskommen muss. Das Bruttosozialprodukt der 42 ärmsten Staaten entspricht dem Vermögen der drei reichsten Männer dieser Welt. Auch Sie werden wahrscheinlich nicht zu den Gewinnern in diesem globalen Monopoly zählen, es sei denn Sie besitzen mehr als 150.000 DM.
Die Hintergründe
Die stetig von unten" nach oben" fließenden Geldbeträge müssen natürlich durch Arbeit erwirtschaftet werden und gelangen über Verbraucherpreise und Steuern in die Taschen der Reichen. Dies ist moderne Sklaverei! Durchschnittlich arbeitet jede(r) Deutsche ein Drittel ihrer/seiner täglichen Arbeitszeit nur für das Kapital der Geldanleger. Diese dagegen lassen "das Geld für sich arbeiten".
Das jährliche Sozialprodukt (BIP) kann - ähnlich einem Kuchen - nur einmal aufgeteilt werden. Was aber die Einen ohne Gegenleistung bekommen, müssen die Anderen von ihren Einkommen abgeben. Um die Arbeitseinkommen trotzdem einigermaßen stabil zu halten und den sozialen Frieden zu wahren, muss der Staat für ein ständiges Wachstum dieses gesamtwirtschaftlichen "Kuchens" sorgen. Dieser Wachstumszwang hat unweigerlich ökologischen Folgen und trägt außerdem zu einer weiteren Umweltzerstörung bei.
Um die genannten Probleme besser zu verstehen, muss man unser Geldsystem einmal näher betrachten: Geld ist den Waren und Dienstleistungen überlegen, denn es steht nicht unter Angebotszwang. Somit ist es nicht mehr nur Tauschmittel, sondern dient auch der Spekulation.
Güter müssen, sobald sie hergestellt worden sind, auch angeboten werden, sonst verderben sie oder verursachen Lagerhaltungskosten. Geld hingegen verdirbt nicht, verursacht keine Lagerkosten und wird jederzeit nachgefragt. Da Geld nicht unter Angebotszwang steht, kann ein Geldbesitzer es so lange zurückhalten, bis sich eine rentable Anlagemöglichkeit (Investitionen oder Spekulation) findet oder bis es zu Konsumzwecken benötigt wird.
Ein Geldbesitzer kann mit zunehmendem Reichtum sein Geld zurückhalten, ohne selbst Schaden zu nehmen. Die Folge einer solchen Hortung ist, dass das Geld, als das "Blut der Wirtschaft", dem Kreislauf entzogen wird und somit nicht mehr dem lebenswichtigen Austausch von Waren zur Verfügung steht. Derzeit bewahren zwei Mechanismen das System vor dem Kreislaufkollaps": Die Inflation drückt" das Geld in den Umlauf hinein, der Zins lockt" es an.
Zins und Inflation
Durch die Inflation, auch wenn sie nur schleichend vonstatten geht, verliert das Geld permanent an Wert. Die angeblich so harte" D-Mark z. B. verlor seit 1950 ca. zwei Drittel ihres Wertes. Unter den Auswirkungen der Inflation auf das tägliche Leben haben in Deutschland schon mehrere Generationen gelitten. Dem erklärten Ziel der Geldwertstabilität wurde die Geldpolitik offensichtlich nicht gerecht. Andererseits konnte sie auch gar nicht, denn die ständig drohende Abwertung ist nötig, um die Hortung von Geld unattraktiv zu machen.
Eine ähnliche Aufgabe erfüllt der Zins. Er ist einer Prämie vergleichbar, die der Geldanleger bekommt, wenn er sein Geld anderen zur Verfügung stellt. Bei genauerer Betrachtung erscheint dieses Verfahren allerdings als sehr fragwürdig: Der Geldbesitzer, ohnehin schon im Vorteil, wird für das Unterlassen der Hortung belohnt.
Zunächst ist es wichtig zu verstehen, wie der Zinseszinseffekt zu einem Anwachsen der Geldvermögen, aber auch der Geldschulden führt. Hierzu ein Beispiel: Bei einer jährlichen Verzinsung von 6% wächst eine Anlage von 10.000 Euro in 50 Jahren auf 174.000 Euro an. Immerhin eine Versiebzehnfachung!
Wem ist diese wundersame Geldvermehrung zu verdanken? Natürlich den Zinszahlern, die diesen Ertrag auf der anderen Seite aufbringen müssen. Das geschieht direkt durch Verschuldung oder indirekt durch Konsum. Denn die Kreditkosten der Unternehmen werden letztlich auf die Endverbraucherpreise aufgeschlagen. Sie machen mittlerweile durchschnittlich 30% jedes Warenpreises aus. Es handelt sich in der Summe dieser Transaktionen um eine sich selbst beschleunigende, d. h. exponentielle Entwicklung. In der Natur führt solches Wachstum, wie z. B. das von Krebszellen, immer zur Zerstörung.
Die Idee
Da Inflation und Zins als Umlaufsicherung zu viele schädliche Nebeneffekte erzeugen, braucht es einen besseren Mechanismus, der sicher stellt, dass das Geld zirkuliert, damit die Wirtschaft funktionieren kann. Statt die Freigabe von Geldern durch Zinsgeschenke zu belohnen, ist es sinnvoller, die Hortung mit einer Gebühr bzw. Steuer zu belegen. Zum Beispiel werden Falschparker mit Knöllchen bestraft und nicht Richtigparker mit Bonuspunkten belohnt.
Für die technische Umsetzung dieser Idee gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der wesentliche Effekt ist in jedem Fall, dass das Geld unter Angebotsdruck gerät und keiner mehr Zinsen fordern wird. Die Vermeidung der Gebühr ist Anreiz genug, sein Geld kostenlos zu verleihen. Durch das verstärkte Kreditangebot fällt der Zins gegen Null. Daraus ergeben sich viele Vorteile, die nun im Einzelnen erläutert werden.
Wirtschaft und Staat
Für die wirtschaftlichen Abläufe wird sich im Wesentlichen nichts ändern, aber viele Unternehmen, die heutzutage unter ihren Zinslasten ächzen bzw. für "die Banken arbeiten", würden wieder "Luft bekommen".
Eines der großen Probleme gerade für kleine und mittlere Betriebe ist die "schlechte Zahlungsmoral" der Kunden (siehe einen Artikel des Fehler! Textmarke nicht definiert.). Mit einer Umlaufsicherungsgebühr würde dieses Problem verschwinden. Mit dem Wegfall der Zinsen/Zinsgewinne wird es auch keine säumigen Zahler mehr geben. Darüber hinaus lohnt sich sogar vorfristiges Bezahlen der Rechnungen, um die Gebühr zu sparen!
Der Staat, der in Deutschland schon über 20% seiner Ausgaben nur für die Bedienung seiner Schulden aufwenden muss, würde einen enormen finanziellen Spielraum erhalten. Neben massiven Steuersenkungen für Unternehmen und Haushalte wäre auch die Finanzierung von Kultur, Bildung und dem Sozialbereich ohne Weiteres gesichert.
Arbeit und Vergnügen
Auch beim Phänomen der Arbeitslosigkeit spielt der Zins eine wichtige Rolle: Investitionen werden in der Regel nur dann realisiert, wenn damit mindestens soviel Gewinn gemacht werden kann, wie das Kapital bringen würde, wenn es verzinst auf der Bank läge. Kann eine Investition diese Bedingung nicht erfüllen, so wird dafür weder Fremd- noch Eigenkapital zur Verfügung gestellt. Das Kapital verweigert sich, der Zins wird zum Investitionshemmer.
Die fatalen Folgen dieses Rentabilitätsprinzips lassen sich gerade in Deutschland gut erkennen: Es gibt eine konstant hohe Zahl an Arbeitslosen, obwohl es an Aufgaben nicht mangelt. Geldgeber jedoch, anstatt diesen Aufgaben Kapital zur Verfügung zu stellen, ziehen renditeträchtige Langzeitverzinsungen oder Devisen- und Aktienspekulation vor. Wo das Geld gebraucht wird, ist es nicht, und wo es ist, wird es nicht gebraucht.
Ein "reformiertes" Geld bietet Unternehmen die Möglichkeit, Kredite mit keinen bzw. sehr niedrigen Zinsen aufzunehmen. Dadurch würden sich viele Investitionen überhaupt erst rechnen und neue Arbeitsplätze entstehen. Statt des Kapitals würde jetzt die Arbeitskraft knapp und damit wertvoller. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt könnte sich dahingehend entwickeln, dass ein Überangebot von Arbeit vorhanden ist, also Vollbeschäftigung herrscht. Der Arbeiter ist nun wirklich in der Position, Arbeitszeiten und Löhne wieder frei zu verhandeln.
Ein historisches Beispiel belegt diesen Zusammenhang: In der österreichischen Kleinstadt Wörgl wurde während der Weltwirtschaftskrise Anfang der Dreißiger Jahre ein Freigeldexperiment durchgeführt. Ein umlaufgesichertes Geld sorgte in kürzester Zeit für einen "wundersamen" wirtschaftlichen Aufschwung und einen massiven Rückgang der Arbeitslosigkeit. Trotz dieser Erfolge untersagte die Zentralbank das Experiment und setzte ihr Geldmonopol durch. Das "Wunder von Wörgl" wurde weltbekannt, aber im Zuge des Zweiten Weltkrieges und des darauf folgenden Aufschwungs wieder vergessen.
Wie sieht es nun bei den Privathaushalten aus? Heute wird jeder Haushalt durch eine Zinssumme belastet, die rund 1/3 seiner Ausgaben ausmacht. Dieser Posten übersteigt die Zinsgutschriften auf gewöhnlichen Girokonten um ein Vielfaches. In Wohnungsmieten sind durchschnittlich sogar über 70 Prozent reine Zinsbelastungen! Durch den Wegfall des Zinses entgehen dem Sparer natürlich sämtliche Zinseinnahmen. Dies wird aber leicht verschmerzbar sein, weil ja auch die ungleich höheren Zinsbelastungen beim Konsum wegfallen. Daraus ergibt sich ein deutlicher Nettogewinn für die meisten Menschen.
Auch die direkte Belastung durch die Gebühr hält sich in sehr engen Grenzen, da nur Bargeld und Girokonten besteuert" werden sollen, nicht aber längerfristige Anlagen. Sparguthaben bleiben also unbelastet, denn das Geld wird ja von den Banken in den Kreislauf gegeben. Außerdem wird jeder die von der Gebühr betroffenen liquiden Mittel möglichst gering halten, was ja Sinn der Sache ist. Zudem geht die Umlaufsicherungsgebühr an den Staat und kommt damit der Allgemeinheit zugute, im Gegensatz zum Zins, der nur in private Taschen fließt.
Das "Null-Zins-Niveau" beendet das Primat des Kapitals und rückt den Menschen in den Mittelpunkt gesellschaftlichen Handelns. Dies wäre eine soziale Marktwirtschaft, die ihren Namen verdient.
Frieden
Der Traum der Aufklärung vom Frieden durch Fortschritt und Wohlstand ist nicht in Erfüllung gegangen. Stattdessen stellen die ungleich verteilten Reichtümer dieser Welt eine immense Gefahr für den Weltfrieden dar. Ethnische Konflikte, Bürgerkriege und Terror nehmen zu, allein seit 1945 gab es über 200 Kriege weltweit. Der brasilianische Arbeiterführer Luis Ignacio Silva sagt: "Die schärfste Waffe" Im geräuschlosen Krieg gegen die Dritte Welt "ist der Zinssatz, und sie ist tödlicher als die Atombombe."
Die Entwicklung folgt dem altbekannten Prinzip: Konjunktur - Krise - Krieg: In der Folge von Hochkonjunkturphasen kommt es zur Kapitalanhäufung, gesättigten Märkten und sinkenden Zinsen. Dadurch verschlechtern sich die Anlagemöglichkeiten. Dem kann man durch die Erschließung und Ausweitung von Absatzmärkten begegnen, im schlimmsten Fall in Form von Kolonialismus bzw. Strukturanpassungsprogrammen.
Einen anderen Ausweg bietet die massive staatliche Nachfrage nach Rüstungsgütern, um die Konjunktur anzukurbeln und die Renditen der Industrie zu sichern. Die Waffen müssen dazu in regelmäßigen Abständen vernichtet bzw. erneuert werden. Dies geschieht am effektivsten in sogenannten Reinigungskrisen, sprich Kriegen, aber auch beim anschließenden Wiederaufbau, der dann als "Wirtschaftswunder" im BSP positiv zu Buche schlägt.
Die zivile Form der Geldvernichtung besteht aus der Produktion von kurzlebigen Massenkonsumartikeln (Zivilisationsmüll) und staatlich subventionierten Großprojekten. Der Staat verschuldet sich immer weiter, um den Geldfluss zu gewährleisten. Das geht eine Weile gut und die Zinsen steigen wieder - bis zur nächsten Krise. Am Ende steht aber unweigerlich der Staatsbankrott.
Folgende Relationen zeigen die Absurdität dieses Systems: Die deutschen Rüstungsausgaben sind zehn mal so hoch wie die für Entwicklungshilfe. Über 80% der Entwicklungshilfe wird heute im Süden für Waffen ausgegeben, die zum Teil gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden. Aber auch die Völker des Nordens zahlen doppelt: einmal für staatliche Risikofinanzierung von Rüstungsexporten und dann für die kriegerische Vernichtung und das Einsammeln eben dieser Waffen, wie am Beispiel des Golfkrieges und Ex-Jugoslawiens sichtbar geworden ist.
Globalisierung
Durch die einseitige Anhäufung von Kapital verschieben sich die Machtstrukturen immer mehr in Richtung Privatwirtschaft, also zu den multinationalen Konzernen. Damit wird politisch sinnvolles Handeln immer schwieriger und Entscheidungen nicht mehr aus dem Volkswillen heraus, sondern aufgrund von Einzelinteressen getroffen. Der Einfluss der politischen Systeme auf die Wirtschaft wird aber auch wegen der wachsenden Staatsverschuldung zusehends geschwächt. Selbst in Deutschland ist die Abhängigkeit der Politik von Medien, Industrie und Banken nicht mehr zu übersehen. Wenn sich die Verhältnisse nicht schnell ändern, haben wir bald die letzten Gestaltungsmittel für die Zukunft verloren.
Auch im Prozess der Globalisierung der Märkte offenbart der Zinsmechanismus seine negativen Seiten. Denn die Verschuldung der meisten Entwicklungsländer wird zusätzlich beschleunigt durch die Zinsforderungen der "Geberländer", die die Schuldenspirale antreiben und eine sinnvolle Entwicklung verhindern. Globalisiert wird also in erster Linie unser System der monetären Ausbeutung. Eine Geldreform könnte dazu beitragen, neben der dringend notwendigen Entschuldung der Dritten Welt auch die Ursache der Fehlentwicklung anzupacken und den Mechanismus zu stoppen, der immer wieder in die Krise führt.
Umwelt
In einem Zinssystem ist die Wirtschaft gezwungen, ständig zu wachsen, um den wachsenden Zins zu bedienen. Vergegenwärtigt man sich, dass die Ressourcen der Erde, auf deren Verarbeitung letztendlich jede Wirtschaft beruht, begrenzt sind und dass in einem begrenzten Raum kein unbegrenztes Wachstum, und sei es nur 3% p. a., möglich ist, wird deutlich, dass ein fortwährendes "Schneller, Höher, Weiter" zwangsläufig zur Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen führt.
Heute stehen wir vor dem Dilemma, dass ohne Wachstum die soziale Schere noch schneller auseinanderdriftet und soziale Krisen entstehen würden. In dem bestehenden System bleibt demzufolge nur die Wahl zwischen dem ökologischen Kollaps (Wachstum) oder dem sozialen Kollaps (kein Wachstum). Mit einer umlaufgesicherten Währung würde eine stagnierende Wirtschaft (also eine Wirtschaft, in der im laufenden Jahr "nur" genau so viel produziert wird, wie im letzten Jahr) ohne soziale Probleme möglich sein. Ein Beitrag dazu, Mensch und Natur wieder in Einklang zu bringen.
Die Bodenreform
Eine notwendige Voraussetzung für die erläuterte Geldreform ist eine Bodenreform. Es ist problematisch, dass Boden Privatbesitz sein kann. Da Boden nicht vermehrbar ist und er von allen Menschen zum Dasein benötigt wird (jeder Mensch braucht ob sitzend, stehend oder liegend mind. ca. einen Quadratmeter Bodenfläche), sollte er nicht von wenigen für Spekulationszwecke missbraucht werden dürfen. Boden sollte wie Luft, Wasser und Nahrung ein gemeinschaftliches Gut sein, auf das jeder Mensch einen Anspruch hat.
Mit dem Wegfall der Zinseinkünfte würde der Boden um so mehr zur ungerechtfertigten Bereicherung für wenige Besitzende dienen. Auch hier wird systematisch von Arm nach Reich umverteilt. Um dieser grundlegenden Ungerechtigkeit Einhalt zu gebieten, bedarf es einer Fehler! Textmarke nicht definiert..
Die Umsetzung
Um das Geld allen Menschen dienstbar zu machen, sind keine revolutionären Veränderungen oder Enteignungen nötig. Es müssen auch nicht alle Menschen gut und einsichtig werden. Um den Geldfehler im System zu beheben, ist "lediglich" öffentlicher Druck nötig. Wenn die Chancen und Risiken einer gebührengestützten Umlaufsicherung wissenschaftlich geprüft und breit diskutiert und etwaige Risiken abgewogen werden würden, dann könnten die notwendigen Veränderungen umgesetzt werden.
Die umlaufende Geldmenge gegen Gebühr zum Umtausch aufzurufen wäre der Zentralbank auch heute schon ohne Gesetzesänderungen möglich, da es ihrem Auftrag der Geldmengensteuerung entspricht. Die heutige Gratwanderung der Zentralbanken zwischen hohen Zinsen und Inflation wäre damit überwunden. Die als gottgegeben hingenommenen Konjunkturschwankungen mit periodisch wiederkehrenden Wirtschaftskrisen ebenso.
Es spricht also Vieles für die Idee der Geldreform. Machen Sie mit oder unterstützen Sie uns in unserer Arbeit. Jeder Schritt in die richtige Richtung lässt eine bessere Welt näher kommen. |
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